SANFTE MANUELLE THERAPIE NACH DORN

Bei dieser Wirbelsäulen-Therapieform werden zunächst die Beinlängendifferenzen ausgeglichen.

dorn_1Dieter Dorn, ein Sägewerkbesitzer und Landwirt aus dem Allgäu, hat unter seinem Namen eine alte Wirbelsäulen-Therapieform, die nur von einheimischen Laien ausgeübt wurde, weiterentwickelt und bekannt gemacht. Selbst von schlimmsten Rückenschmerzen geplagt, suchte er einen alten Bauern auf, der diese volkstümliche Wirbelsäulenbehandlung praktizierte. Nach wenigen Griffen war Herr Dorn schmerzfrei und zugleich völlig verblüfft, aber auch sehr neugierig.

Er erlernte die Grundhandgriffe, entwickelte durch Beobachtungen einiges weiter und war nach einigen Jahren aufgrund seiner Erfolge weit über die Landesgrenzen hinweg bekannt.
Es wird an der Wirbelsäule behandelt, es werden Wirbel „eingerenkt“, aber es ist trotzdem etwas völlig anderes, als das allgemein bekannte „Einrenken“!

dorn_2Der Grundgedanke dabei ist, dass zuerst Beinlängendifferenzen (bis zu mehreren Zentimetern!!) ausgeglichen werden müssen. Diese Beinlängenunterschiede entstehen durch ungünstige Haltungen und Bewegungen (zum Beispiel Sitzen mit überkreuzten Beinen). Es ist sicher für jedermann verständlich, dass unterschiedlich „lange“ Beine zu einer schiefen Wirbelsäule führen müssen. Nach absolut schmerzfreier Beseitigung dieser Störung wird die Stellung des Kreuzbeins zum Darmbein untersucht und behandelt. Diese beidseitigen Gelenke (ISG = IlioSacralGelenk oder KDG = KreuzDarmbeinGelenk) sind sehr häufig Ursache von Rückenschmerzen.
Man muss die Leichtigkeit des Körpers nach so einer Grundbehandlung mal selbst erlebt haben! Man steht und geht völlig anders, viel leichter und lockerer. Man muss nicht mehr von dem einen Bein auf das andere wechseln, plötzlich macht ruhiges Stehen Spaß, denn es strengt nicht mehr an, es geschieht einfach.

Falls notwendig, können nun auch nach Behandlung der Beinlängen und des Kreuzbein die eigentlichen Beschwerden therapiert werden. Oft genug ist dies aber gar nicht notwendig, denn aufgrund der wiederhergestellten Basis lockern sich die Muskeln entlang der Wirbelsäule. So können zum Beispiel Nackenschmerzen verschwinden, ohne dass die Halswirbelsäule direkt therapiert wurde. Das ist ein entscheidender Unterschied gegenüber dem bekannten "Einrenken", der Chirotherapie. Dort geht man davon aus, dass die Ursache im blockierten Wirbel zu suchen und zu therapieren ist, in unserem Beispiel also würde nur die Halswirbelsäule therapiert werden. Die Sanfte Manuelle Therapie betrachtet die gesamte Wirbelsäule und fängt bei der Basis an. Diese Therapieform war zuerst nur als Schmerztherapie für Wirbelsäulenbeschwerden gedacht. Viele der behandelten Patienten berichteten aber, dass nach der Therapie vorher bestandene organische Störungen wesentlich gebessert oder gar verschwunden waren.

mckenzie_2Der Grund für diese Phänomene lässt sich anatomisch ganz einfach erklären: diejenigen Nerven, die bestimmte Haut- und Muskelgebiete versorgen, haben auch eine Beziehung zu einem bestimmten Organ. Bei einer Blockade des dritten Lendenwirbels zum Beispiel klagt der Patient über Rückenschmerzen, die in das Knie ausstrahlen. gleichzeitig können aber wiederkehrende Blasenentzündungen, Prostatabeschwerden oder Blasenschwäche durch eine chronische Blockierung des dritten Lendenwirbels bedingt sein. Bei Zwölffingerdarmgeschwüren oder Diabetes sollte der siebte Brustwirbel besondere Beachtung fnden. So ist jedem Wirbel (wir haben 24 davon) mindestens ein organ zugeordnet.

Zu einer ganzheitlichen Behandlung gehört somit die genaue Untersuchung und sanfte Behandlung der Wirbelsäule.

Sind Sie neugierig geworden? Vereinbaren Sie einen Termin, wir schauen uns gerne Ihre Wirbelsäule an.

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